Pizzo Pianché – Matro

5h45

Rundwanderung
Mit Auto erreichbar
Evtl. Beeinträchtigung durch Vieh

 942m

 11.8km

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Vom Pizzo Pianché über den Grat zum Matro

Schwere, aber landschaftlich sensationell schöne Grat- und Gipfelwanderung vom Pizzo Pianché über mehrere andere Gipfel bis zum Telekommunikationsberg Matro.

Beschreibung

Beim Parkplatz folgen wir nicht dem Wegweiser, sondern gehen schräg linkshaltend direkt den Grashang hinauf. Es gibt auch so etwas wie einen schwach sichtbaren Pfad. Wir folgen diesem konsequent und queren den Hang, stets leicht bergaufwärts. Kurz nachdem der Pfad in dichteren Wald führt, befindet sich eine Abzweigung. Wir biegen scharf rechts ab und folgen dem Pfad, welcher in der Schotterstrasse endet, die von Fararenca her kommt. Nun folgend wir der Strasse bergaufwärts bis zum Kehrplatz. Hier nehmen wir den Weg, welcher links den Grashang hinauf führt. Wir wandern durch offenes Gelände, gesäumt von Lärchen und Tannen, bis zur Alpe Foppascia. Bei der Alp steuern wir das kleine Rustico links vom Hauptgebäude an und folgen dem Pfad, welcher weiter bergaufwärts führt. Wir wandern durch traumhaften Märchenwald hangaufwärts, stets in Richtung Krete. Nach den Lawinenverbauungen, welche wir aufgrund des ansonsten wunderschönen Landschaftsbildes diskret übersehen, queren wir noch den Hang rechtshaltend und erreichen schliesslich den Grat. Das Bild hier ist eine reine Augenweide. Der Pfad windet sich direkt auf dem Grat durch Heidelbeer-, Preiselbeer- und Wacholdersträucher.

Bevor wir weitergehen, biegen wir links ab und folgen der Krete bergaufwärts, um unserem ersten Gipfel von heute einen Besuch abzustatten. Wir nehmen stets die weiss-blau-weisse Wegmarkierung ins Visier und erreichen schliesslich den 2228 Meter hohen Pizzo Pianché. Wir haben hier oben eine wunderbare Rundumsicht auf die Berge. Auch den Matro, unser heutiger letzter Gipfel, können wir bereits sehen. Wir suchen uns ein lauschiges Plätzchen und machen hier unsere Mittagspause.

Gut erholt gehen wir nun denselben Weg zurück bis zu dem Ort, wo wir vorhin auf die Krete gekommen sind, und wandern nun dem Pfad entlang geradeaus weiter. Nach ein paar Minuten Gratwanderung erreichen wir das Croce di Sasso, ein kleines Steinkreuz, welches am Abhang steht. Wir wandern weiter auf dem sensationell schönen Grat und mit ein wenig Kraxelei bis zur Pianca Bella, einem etwas flacheren, aber nicht weniger beeindruckenden Gipfel. Weiter geht’s bis zu einem grossen Felsblock, der sich vor uns auftürmt, welchen wir aber rechterhand umgehen können. Kurz danach teilt sich der Pfad und wir müssen uns entscheiden.

Wer lieber etwas kraxelt, geht links wieder bis zur Krete hoch und folgt dieser bis zum Kreuz auf dem namenlosen Gipfel und danach weiter dem Grat entlang. Wer lieber den Hang quert und sich den Weg durch das Gras sucht, geht geradeaus weiter. Wir entscheiden uns für das Kreuz und nehmen den Pfad nach links aufwärts. Etwas schwierigere Stellen sind mit dicken Tauen versehen, an welchen man sich gut festhalten kann. Am Ende treffen sich beide Wege dann wieder auf der Krete, welcher wir nun weiter folgen. Den letzten, ebenfalls namenlosen Gipfel mit Kreuz umgehen wir rechts und erreichen schliesslich den Telekommunikationsberg Matro. Eine Schönheit ist er nicht, mit seinen Antennen und der Transportseilbahn, aber die Aussicht ist beeindruckend.

Nach einer kurzen Pause machen wir uns nun auf den Rückweg. Wir folgen nicht dem Wegweiser, sondern gehen ein kurzes Stück zurück, unterqueren die Seilbahn diagonal unter dem letzten Pfosten und nehmen den schmalen Pfad bergabwärts. Wir queren den Hang ein gutes Stück recht steil bergab über offenes Gelände, gesäumt von Wacholdersträuchern, Alpenrosen und Lärchen. Schliesslich treffen wir auf einen kleinen Tümpel, welchen wir linkerhand passieren und dem Pfad weiter bergabwärts in den Wald folgen. Nun wandern wir ein gutes Stück durch Lärchen- und Tannenwand und verlieren dabei stetig an Höhe. Mitten im Wald treffen wir auf eine Abzweigung, ohne Beschilderung und ohne Markierung. Beide Wege führen zum selben Ort, aber der rechte ist ein Umweg, weshalb wir hier links abbiegen und den steileren, aber direkten Weg nehmen. Der Weg endet auf der Strasse der idyllischen Alpe Puscett.

Wir folgen der Strasse nach rechts und peilen nach der Kurve das Haus auf der anderen Seite der Wiese an, welches eine weiss-rot-weisse Wegmarkierung an der Fassadenecke trägt. Wir passieren das Haus rechts und folgen weiter den Markierungen, zuerst der Mauer entlang und dann nach links, quer über die Wiese, wieder in den Wald. Kurz vor der zweiten Bachüberquerung finden wir eine Abzweigung nach links. Wir gehen aber geradeaus weiter durch das Tor und überqueren den Bach. Der Weg wird nun breiter und wir passieren die Alpe Pascorasc. Am Ende der Alp treffen wir wieder auf die Schotterstrasse, welche links nach Fararenca und rechts zum Kehrplatz führt. Wer auf dem Alternativparkplatz im Wald parkiert hat, folg nun der Strasse nach rechts bis zum Auto. Wir nehmen den Weg nach links, der Strasse folgend bis zurück zu unserem Parkplatz in Fararenca.

Anfahrt mit dem Auto

Von der Autobahn A2 die Ausfahrt Nr. 43a in Richtung Giornico nehmen und dann immer den Schildern nach Giornico folgen. An der Kantonsstrasse angekommen, nach links abbiegen, in Richtung Airolo. Dann der Kantonsstrasse folgen, durch Giornico hindurch, bis nach Lavorgo fahren. Kurz nach der Ortstafel scharf rechts abbiegen, in Richtung Sobrio und der kurvigen, aber relativ breiten Bergstrasse bis zum Dorf Cavagnano folgen. Nach der Kirche, kurz vor dem Dorfende, nach links auf die Bergstrasse abbiegen (keine Beschilderung). Der Bergstrasse ein gutes Stück folgen, bis zu einer Abzweigung, welche nach rechts in Richtung Monti di Sobrio zeigt. Hier der Bergstrasse nach links weiter folgen. Ganz oben, im Dorf Fararenca, kurz nachdem die geteerte Strasse zur Schotterstrasse wird, in der Parkbucht auf der linken Seite parkieren. Es hat Platz für gerade mal etwa drei Personenwagen. Wem es nichts ausmacht, auf der Schotterstrasse weiterzufahren, findet kurz vor der ersten Rechts-Serpentine einen Alternativparkplatz am linken Strassenrand.

Ungefähre Fahrzeit
➛ ab Locarno  1h15
➛ ab Lugano  1h15

P  GPS 46.41806° N, 8.89291° E

Anfahrt mit dem ÖV

Keine Anfahrt mit dem öffentlichen Verkehr möglich.

Zusatzinfos

TypRundwanderung
RegionNordtessin
SchwierigkeitSchwer
AnforderungenGute Kondition, gutes Orientierungsvermögen und Trittsicherheit erforderlich.
Gehzeit5h45
Gehdistanz 11.8km
Höhendifferenz 942m
Höhen-Minimum1549m
Höhen-Maximum2227m
JahreszeitFrühsommer, Sommer, Herbst
EigenschaftenMit Auto erreichbar, Evtl. Beeinträchtigung durch Vieh

Details
Pizzo Pianché – Matro

Die Dokumentation der Wanderung als PDF Datei und die GPX Datei zum Navigieren mit Navigations-Apps.

CHF 2.00

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