Beschreibung
Am Ende des Parkplatzes folgen wir dem gelben Wegweiser und steigen gleich steil den Grashang hinauf. Der schmale Pfad durch den Hang ist nicht immer gleich gut sichtbar, aber er ist trotzdem gut zu finden. Ausserdem gibt es zwischendurch weiss-rot-weisse Wegmarkierungen, denen wir folgen können. Den Gipfel des Camoghè können wir schon von Anfang an auf der linken Seite ausmachen, das Ziel ist also klar definiert. Wir wandern durch ausgedehnte Alpenrosenfelder ins Tal hinein. Nachdem wir etliche Höhenmeter aufgestiegen sind, erreichen wir die Ebene Corte Lagoni mit Wegseiser. Dem Wegweiser folgen wir nach links, in Richtung Camoghè. Wir passieren ein kleines Tümpelchen und wandern weiter bergaufwärts. Wir erreichen den Pass Bocchetta di Revolte. Dem hier stehenden Wegweiser folgen wir nicht, sondern wir halten uns links, weiter in Richtung Gipfel. Wir queren den Hang, immer leicht ansteigend, bis zu einem weiteren Pass mit schöner Aussicht auf beide Talseiten.
Hier beginnt auch der steile Aufstieg zum Gipfel in steinigem Gelände. Wir steigen immer der Krete entlang hoch, bis zu einer kleinen Bergkapelle, welche allerdings noch nicht den Gipfel markiert. Wir wandern noch ein Stück dem Grat entlang und erreichen schliesslich den Gipfel des Camoghè, auf welchem ein kleines Steintürmchen steht. Das 360° Panorama hier oben ist einfach nur atemberaubend. Wir sehen bei guter Sicht über die Po Ebene bis zu den ligurischen Bergen, auf die italienischen Alpen, die Walliser-, die Berner– und die Bündner Alpen, und als einer der wenigen Gipfel, auch auf die drei Seen Lago Maggiore, Lago di Lugano und den Lago di Como gleichzeitig. Dieser magische Ort ladet uns definitiv zu einer Mittagspause ein.
Sattgegessen und sattgesehen, wandern wir nun denselben Weg zurück, bis zum Wegweiser bei der Corte Lagoni nach dem Tümpelchen. Dem Wegweiser folgen wir nun geradeaus weiter, in Richtung Monta Bar. Wir queren ein gutes Stück den mit Alpenrosen und Wacholder übersäten Hang. Rechterhand haben wir Daueraussicht ins Serdenatal und den Lago Maggiore. Der Pfad ist schmal und manchmal ist eine gute Balance von Vorteil. Schliesslich wird das Gelände offener und grasiger und wir gelangen zum Pass Pozzaiolo. Nun wandern wir dem Grat entlang, leicht abwärts, immer in Richtung Monte Bar. Den kleineren Moncucco und den dahinter liegenden Monte Bar haben wir immer im Blickfeld.
Beim Wegweiser Passo di Pozzaiolo (die andere Seite des Passes), verlassen wir den Grat nach rechts, in Richtung Gola di Lago. Es geht steil bergab durch Lärchenwald, hinunter ins Serdenatal. Wir gelangen zur Alpe Matro und machen hier eine enge Rechtskurve um die Alp herum. Wir nehmen dann den breiten Weg, der unten an der Alp vorbeiführt und durchqueren das Tor. Der Weg führt bergab in den Wald und endet schliesslich auf der Strasse. Dieser folgen wir dann rechtshaltend zurück bis zum Parkplatz.




























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