Beschreibung
Vom Parkplatz geht es gleich steil bergauf, dem Wegweiser in Richtung Capanna Brogoldone folgend. Nachdem wir etliche Höhenmeter durch lockeren Tannenwald hinter uns gebracht haben, erreichen wir eine Wegkreuzung mit Wegweiser. Hier befinden sich auch zwei Sitzbänke mit einer herrlichen Aussicht ins Leventinatal. Wir nutzen die Gelegenheit und machen unsere erste Rast, um uns vom Aufstieg zu erholen.
Nachdem wir uns an der Aussicht sattgesehen haben, folgen wir dem Wegweiser weiter in Richtung Capanna Brogoldone. Wir wandern ca. fünf Minuten und achten uns dann am rechten Wegrand auf einen hölzernen Wegweiser bei einem Steinklotz. Wir folgen dem weiss-blau-weissen Wegweiser, welcher nach rechts bergaufwärts in Richtung Piz de Molinera zeigt. Der schmale Pfad ist stets gut sichtbar und gut markiert. Nachdem wir ein Stück im Zick-Zack durch den Wald aufgestiegen sind, geht es steil bergauf, direkt in Richtung Krete. Es ist hier nicht verboten, zwischendurch die Hände zu benutzen. Oben angekommen, wandern wir nun gemächlich der Krete entlang bis zum namenlosen Gipfel 2039müM. Links sehen wir ins Leventinatal und rechts ins Calanca- und Mesolcinatal. Unser nächstes Ziel, den Piz de Molinera können wir vor uns auch schon sehen.
Wir wandern weiter auf dem Grat. Der schmale Pfad ist von Wacholder- und Heidelbeersträuchern gesäumt. Schliesslich gelangen wir zum Fusse des Piz de Molinera. Wir folgen weiter der weiss-blau-weissen Markierung. Diese verläuft teils recht nah am Abgrund, und da uns dort nicht so wohl ist, halten wir uns, wo es geht, eher ein wenig links davon, behalten aber die Markierungen im Blick. Kurz vor dem Gipfel ist noch ein wenig Kraxeln in Steinblöcken angesagt und schliesslich stehen wir oben auf dem Piz de Molinera. Wir haben eine wunderbare Aussicht in die Täler, auf die Berge und im speziellen auf den Pizzo Claro, welcher ein Stück vor uns aufragt. Wir entscheiden uns, hier unsere Mittagspause zu machen.
Nach unserer Mittagspause wandern wir in dieselbe Richtung weiter, nun wieder bergabwärts. Der Abstieg über die eher flache Graskrete ist deutlich leichter als der Aufstieg und nun auch wieder weiss-rot-weiss markiert. In einer Mulde macht der Pfad einen Schlenker nach links und quert nun den Grashang, immer weiter bergab. Nachdem wir ein gutes Stück den Hang hinunter gewandert sind, erreichen wir schliesslich die Capanna Brogoldone, wo wir uns ein kühles Bierchen gönnen. Die Berghütte steht mitten in interessanten Felsformationen und bietet eine spannende Aussicht auf eben diese.
Nach unserer Pause geht es weiter bergabwärts. Wir folgen dem Wegweiser in Richtung Alp de Martum, zuerst durch die Felsformationen, dann den Hang querend durch lichten Lärchen- und Tannenwald, bis wir das Rifugio Alp de Martum erreichen. Hier steht wieder eine tolle Aussichtsbank, welche wir nochmals für eine kurze Rast nutzen. Nun queren wir weiter den Hang, passieren den hölzernen Wegweiser von heute Morgen und gelangen wieder zu den beiden aussichtsreichen Sitzbänken.
Damit wir nicht denselben, anstrengenden Weg von heute Morgen, hinabwandern müssen, folgen wir jetzt dem Wegweiser in Richtung Alp de Palazi. Der Pfad führt stets bergabwärts durch grün begrasten Nadelwald und ist deutlich weniger steil, als der Aufstieg von heute Morgen. Schliesslich erreichen wir die Alp de Palazi, welche aus nur einem einzigen, pittoresken Häuschen besteht. Hier steht auch ein hölzerner Wegweiser, welcher mitten durch die Wiese zeigt. Wir folgen dem Wegweiser in Richtung Prepianto und finden bald einen Pfad durch den Wald, damit wir nicht jetzt schon die Strasse nutzen müssen. Kurz vor dem Parkplatz endet der Pfad auf der Schotterstrasse, welcher wir nun noch bis zum Parkplatz folgen.
































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