Beschreibung
Vom Parkplatz überqueren wir die Strasse und folgen dem Wegweiser auf der anderen Seite in Richtung Passo Colombe. Wir durchqueren eine ausgedehnte Wiese mit einzelnen Gruppen von Bergkiefern. Diese Kombination bietet uns ein spezielles und wunderbares Landschaftsbild. Wir folgen immer den Wegweisern und stets in Richtung Passo Colombe, überqueren den Bach Brenno del Lucomagno und steigen danach, dem Wegweiser folgend, linkerhand den Hang hinauf. Den weiteren Wegweisern folgen wir konsequent in Richtung Passo Colombe. Wir wandern zuerst über Alpenwiesen und dann in den Lärchenwald. Der Weg ist von Alpenrosen-, Heidelbeer– und Wacholdersträuchern gesäumt und die ganze Landschaft wirkt auf uns wie ein Märchenwald.
Nachdem wir etliche Höhenmeter hinter uns gelassen haben, verlassen wir die Waldzone und treten in die alpine Wiesenlandschaft oberhalb der Baumgrenze ein. Bald sehen wir den Pizzo Columbe vor uns, der sich durch seine markanten, schroffen Kalkformationen auszeichnet und rechts davon ist auch schon der Passo delle Columbe auszumachen. Wir wandern aber noch ein gutes Stück durch die blumige Alpenwiese und gelangen dann zum Fusse des Passes, welchen wir ab hier auf breitem, aber ziemlich steilem Weg erklimmen. Oben am Passo delle Comlumbe angekommen, werden wir auch gleich durch seinen Bergsee, den Lago dei Campanitt überrascht. Von hier aus haben wir eine wundervolle Sicht über den See und die Berner Alpen dahinter, wie das Finsteraarhorn, das Schreckhorn oder den Mönch, um nur einige aufzuzählen. Wir entscheiden uns, an diesem schönen Ort unsere Mittagspause zu machen.
Nach dem wir uns gut ausgeruht haben, wandern wir nun dem See entlang weiter und steigen auf der anderen Seite des Passes wieder ein Stück hinab. Die Steigung auf dieser Seite ist deutlich angenehmer. In der Ferne sehen wir auf den Lago Cadagno und die SAC Hütte Capanna Cadagno hinunter. Wir wandern weiter, bis unser Pfad in einem Querweg endet und folgen dem dortigen Wegweiser, und auch dem kurz darauf folgenden, nach links in Richtung Passo del Sole. Wir passieren ein grosses Feuchtgebiet und steigen dann gemächlich auf bis zum Passo del Sole. Hier oben stehen wir zwischen dem Pizzo Columbe links und dem Pizzo del Sole rechts.
Wir folgen dem Weg weiter und steigen auf der anderen Seite des Passes wieder hinab und sehen, nachdem wir ein paar Höhenmeter hinter uns gebracht haben, rechts unten einen See, den Lago di Cane, welchem wir später noch einen kleinen Besuch abstatten. Geradeaus, im Hintergrund, haben wir eine wunderbare Sicht auf das Rheinwaldhorn mit seinem Adulagletscher. Um den Lago di Cane zu besuchen, müssen wir den Wanderweg in der Nähe des Sees verlassen und uns ein kurzes Stück durchs Gelände durchschlagen. Beim See, welcher mit Wollgras gesäumt ist, machen wir eine kurze Pause und geniessen das Plätschern des Baches, der vom See abfliesst.
Nun gehen wir wieder zurück zum Wanderweg und folgen diesem weiter durch die Alpenwiesen, immer leicht abwärts. Schliesslich kommen wir wieder unter die Baumgrenze und so auch wieder in den Lärchenwald. Auch hier säumen Alpenrosen und Heidelbeersträucher unseren Weg. Dem Wirrwarr von Wegweisern folgen wir immer in Richtung Alpe Casaccia oder Aquacalda. Auf der Alp Stabbio Nuovo angelangt, folgen wir dem Wegweiser in Richtung Aquacalda geradeaus weiter, passieren die Alp und wandern dann steil bergabwärts durch Lärchen– und Kiefernwald, bis hinunter zum Bach Brenno del Lucomagno. Hier biegen wir links ab und folgen dem Bach stromaufwärts, nicht mehr unbedingt genau nach Wegmarkierung, sondern eher dem Bachlauf entlang. Schliesslich treffen wir wieder auf den Wanderweg, überqueren den Bach über die Brücke und folgen dann dem Weg zurück zum Parkplatz.




























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