Beschreibung
Vom Parkplatz gehen wir hinauf ins Dorfzentrum und statten zuerst dem Fossilien-Museum einen kleinen Besuch ab. Danach gehen wir die Dorfstrasse zurück, biegen dann halbrechts in die Salita San Silvestro ab und folgen dem Wegweiser Richtung Monte San Giorgio. Wir wandern auf einem Säumerpfad zuerst an der Kirche San Silvestro vorbei, und später durch Eichenwald immer bergaufwärts und immer den gelben Wegweisern folgend. Nach einem guten Stück bergaufwärts wird der Weg flacher und der Wald lichter. Wir wandern noch ein Stück und erreichen dann Cassina, eine schöne Wiese mit Kapelle und Schutzhütte. Hier machen wir eine kurze Pause.
Gut erholt geht es weiter dem Wegweiser folgend Richtung Monte San Giorgio. Wir wandern wieder durch dichteren Wald und folgen immer dem Säumerpfad und den Wegmarkierungen hangaufwärts. Nach ein paar weiteren Höhenmetern ändert sich die Landschaft. Sie wird heller, grasig und die Eichen stehen nur noch einzeln oder in kleinen Gruppen. Bei einem aufgegebenen Gebäude steht ein weiterer Wegweiser, welchem wir rechts, steil bergaufwärts folgen, bis wir schliesslich den Gipfel des Monte San Giorgio erreichen. Der Monte San Giorgio zählt übrigens zum UNESCO Welterbe. Wir gehen um die Kapelle herum und uns eröffnet sich eine herrliche Aussicht auf den Lago di Lugano und die umliegenden Berge. Auch das weltbekannte ehemalige Fischerdorf Morcote ist zu sehen. Wir suchen uns eine Sitzbank mit guter Aussicht und machen hier unsere Mittagspause.
Nach unserer Mittagspause gehen wir denselben Weg zurück, bis zum Wegweiser beim verlassenen Haus. Hier nehmen wir die Route in Richtung Serpiano und gehen nach rechts. Es ist vielleicht gut zu wissen, dass diese Route mehr informativen, als landschaftlich beeindruckenden Charakter hat. Wir folgen nun konsequent den gelben Wanderwegweisern und falls diese beschriftet sind, immer in Richtung Meride, zuerst durch lichten Eichenwald, dann durch dichten Buchenwald und auf Wanderwegen, welche eher an Schützengräben erinnern. Nachdem wir ein gutes Stück bergabwärts gewandert sind, gelangen wir zur ersten Infotafel. Hier befindet sich die ehemalige Bitumen-Mine Tre Fontane, wo später dann auch die ersten Fossilien gefunden wurden. Wäre die Infotafel nicht da, dann hätten wir das von der Mine übrig gebliebene Loch im Boden glatt übersehen.
Wir gehen weiter bergabwärts und folgen konsequent den Wegweisern, stets Richtung Meride. Wir überqueren eine Strasse und erreichen ein wenig später die Ausgrabungsstätte Del Ghiffo. Hier befindet sich, zusätzlich zu diversen Infotafeln, auch eine Art Infozentrum.
Es geht weiter durch Buchenwald, an einem Picknickplatz vorbei, bis wir schliesslich auf einen Schotterweg und dann auf eine kleine geteerte Strasse gelangen. Von weitem sehen wir rechterhand einen auffälligen Kamin. Dieser ist Teil der ehemaligen Fabrik Spinirolo, welche den in den Minen abgebauten Bitumen verarbeitete. Heute wird das Gelände als Agriturismo Ferienzentrum genutzt. Wir folgen der Strasse weiter, an einem alten Waschhaus vorbei, bis wir rechts einen Weg abzweigen sehen, bei welchem eine Hinweistafel zum Val Mara steht.
Wir nehmen den Weg und machen einen kleinen Abstecher ins Val Mara hinab. Unten angekommen erwarten uns ein wunderschöner Wasserfall mit blaugrünen Wasserbecken und spannende geologische Steinformationen. Auf einer Aussichtsterrasse können wir uns mit Hilfe einiger Infotafeln über die Geologie und die Fossilien informieren. Danach steigen wir wieder zur Strasse hinauf und folgen dieser weiter bis nach Meride und schliesslich zurück zum Parkplatz.




















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