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Rundwanderung
Mit Auto erreichbar
Mit ÖV erreichbar
EinkehrVom grössten zum kleinsten Bergsee des Tessins
Landschaftlich beeindruckende Rundwanderung vom Lago Ritóm, dem grössten Bergsee des Tessins zum Laghetto di Giübin, dem wohl kleinsten Tessiner See, der je einen Namen bekommen hat. Die Route verläuft teils auch abseits der Wanderwege.
Vom Parkplatz folgen wir der Schotterstrasse, welche direkt unter der Staumauer verläuft. Beim Restaurant, am Ende der Staumauer, folgen wir dem Wegweiser nicht dem See entlang, sondern in Richtung Passo Forca. Der Einstieg zum Wanderweg ist ein wenig schwer zu finden. Wir wandern in einem kleinen, schmalen Tal, stets bergaufwärts, bis wir schliesslich eine Art Pass überqueren und danach in ein wunderschön in Lärchenwald eingebettetes Hochmoorgebiet gelangen. Wir wandern weiter durch lichten Lärchenwald und an unzähligen Feldern von Heidelbeersträuchern vorbei, deren Blätter im Herbst wunderbar rot leuchten und ein fantastisches Landschaftsbild abgeben.
Es geht weiter bergauf bis zum Wegweiser „Pinett“, welchem wir nach links, Richtung Alpe di Piora folgen. Schliesslich erreichen wir einen namenlosen Pass. Hier folgen wir nicht gleich dem Pfad, welcher auf der anderen Seite wieder bergabwärts verläuft, sondern suchen uns den Weg durch das kleine Tal, welches weiter geradeaus bergaufwärts führt. Am Ende des Tals angekommen, erwarten uns zwei kleine Weiher, eingebettet in ein Hochmoorgebiet. Das Landschaftsbild hier könnte schöner nicht sein. Wir entscheiden uns, an diesem schönen Flecken Erde unsere erste Rast zu machen.
Nun gehen wir wieder zurück zum Pass und folgen dem Weg bergabwärts. Wir wandern ein gutes Stück durch Lärchenwald. Nachdem wir einen Bach überquert haben, wandern wir vielleicht noch ca. 5 bis 10 Minuten weiter, und müssen uns dann auf den Weg achten. Wir sehen auf offenem Gelände rechterhand einen Hügel vor uns und ein kleines Tal davor, welches rechts hangaufwärts führt. Hier teilt sich der Weg kaum bemerkbar. Wir nehmen nun den schmalen Pfad, welcher rechts bergaufwärts führt. Dort wo wir rechterhand das Tal sehen, verlassen wir den Pfad und steigen ohne Wanderweg das Tal hinauf, Richtung Joch.
Oben angelangt, treffen wir auf eine schöne Hochebene, welche wir weiter geradeaus durchqueren. Hinter einer kleinen Kuppe befindet sich eine Senke, in welcher wir schliesslich den Laghtto di Giübin finden. Das Seelein ist kleiner, als jeder namenlose Weiher, den wir heute schon angetroffen hatten. Geradeaus weiter, am Ende des Laghettos, steigt eine Art Talboden leicht an. Wir folgen diesem und wählen den Gipfel links davon als unser nächstes Ziel. Auch hier lassen uns die leuchtend roten, herbstlich gefärbten Heidelbeersträucher immer wieder staunen. Oben angelangt, gehen wir links, bis hinauf zum namenlosen Gipfel, den wir mal Pizzetto di Giübin zu nennen wagen. Hier oben machen wir unsere Mittagspause.
Nun schauen wir nach Osten, wo wir in der Ferne den Passo delle Columbe sehen und davor eine Strasse. Wir wandern nun wieder bergabwärts und suchen uns einfach den besten Weg über die Pian di Giübin, hinunter bis zur Fortsetzung dieser Schotterstrasse. Unten angekommen, folgen wir der Strasse nach links, bis zum Wegweiser bei einer Brücke. Hier verlassen wir die Strasse, dem Wegweiser Richtung Pinett folgend. Wer möchte, kann in der Capanna Cadagno, ein Stück weiter die Strasse hinunter, noch kurz einkehren.
Wir wandern nun zuerst ein Stück ansteigend am Motto Giübin vorbei, welcher uns die Sicht auf den Lago Cadagno verdeckt. Ein kurzer Abstecher auf dessen Gipfel löst das Problem. Von nun an geht es stets bergab, in Richtung Lago Ritóm, auf welchen wir zwischendurch wunderbar hinabblicken können. Dem Wegweiser bei der Alphütte folgen wir Richtung Piora, hinab durch Lärchenwald, bis wir schliesslich auf den Weg treffen, welcher dem Seeufer des Lago Ritóm entlang führt. Diesem folgen wir nach links. Der Uferweg gibt immer wieder wunderschöne Blicke auf den See frei und bietet viele idyllische Sitzbänke und Orte zum Verweilen. Schliesslich treffen wir wieder auf die Staumauer, welche wir dieses Mal überqueren, um dann wieder zum Parkplatz zu gelangen.
Anfahrt mit dem Auto
Von der Autobahn A2 die Ausfahrt 42 Richtung Quinto nehmen und der Kantonsstrasse folgen. Kurz nach der Ortstafel Quinto rechts abbiegen und bergaufwärts Richtung Altanca fahren. Kurz nach der Ortstafel Altanca scharf rechts abbiegen Richtung Lago Ritom. Der schmalen Strasse bis zur Staumauer folgen und auf dem kostenpflichtigen Parkplatz direkt unter der Staumauer parkieren. Die Tagespauschale fürs Parkieren beträgt nach aktuellem Stand Fr. 15.00. Der Automat gibt kein Rückgeld und akzeptiert keine Karten, also genügend Münzen mitnehmen. Achtung: Fahrverbot bergaufwärts zwischen 9:00h und 17:00h!| Ungefähre Fahrzeit | ||
| ➛ ab Locarno | 1h15 | |
| ➛ ab Lugano | 1h15 | |
P GPS 46.53416° N, 8.67736° E
Anfahrt mit dem ÖV
Am Bahnhof Locarno den IR26 in Richtung Basel nehmen und in Ambri/Piotta auf den Bus Nr. B117 in Richtung Airolo umsteigen. Bei der Haltestelle Piotta Funicolare aussteigen und die Standseilbahn nehmen. Dann noch zu Fuss ca. 15 Minuten der Strasse entlang bis zur Staumauer.Einkehr
Die Capanna Cadagno ist während der Wandersaison bewirtet.Zusatzinfos
| Typ | Rundwanderung |
| Region | Nordtessin |
| Schwierigkeit | Schwer |
| Anforderungen | Ein wenig Kondition und gutes Orientierungsvermögen erforderlich. |
| Gehzeit | 4h50 |
| Gehdistanz | |
| Höhendifferenz | |
| Höhen-Minimum | 1834m |
| Höhen-Maximum | 2177m |
| Jahreszeit | Frühsommer, Sommer, Herbst |
| Eigenschaften | Mit Auto erreichbar, Mit ÖV erreichbar, Einkehr |
Die Dokumentation der Wanderung als PDF Datei und die GPX Datei zum Navigieren mit Navigations-Apps.
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