Lago Ragozza – Tschawinersee

6h30

Rundwanderung
Mit Auto erreichbar

 1026m

 15.1km

Buy Me A Coffee

Werbung

Zu den Bergseen Lago Ragozza und Tschawinersee

Lange, aber landschaftlich sehr attraktive und abwechslungsreiche Grenzwanderung zum italienischen Bergsee Lago Ragozza und zum Tschawinersee im Wallis. Auch die zahlreichen kleineren Seen unterwegs sind nicht weniger reizvoll. Wer die, zwar lohnenswerte, Schlaufe über den Tschawinersee auslassen möchte, kann die Wanderung um ca. 2h verkürzen.

Beschreibung

Wir suchen den Wegweiser gleich beim Parkplatzeingang und folgen diesem Richtung Lago di Ragozza. Wir wandern auf breitem Weg stets leicht bergaufwärts durch den Tannenwald und treffen nach einer Weile auf einen Wegweiser, der in Richtung Via del Monscera zeigt. Wir folgen diesem nach rechts. Ab hier führt ein Bergpfad vorerst noch durch Tannenwald und später durch lichten Lärchenwald. Der Wegrand ist gesäumt mit Heidelbeersträuchern. Nach ein paar weiteren Höhenmetern sehen wir am linken Wegrand einen Felsen mit einer Tafel, welche auf den Arzasee verweist. Der See ist schwer zugänglich, aber wer ihn sich trotzdem ansehen möchte, kann sich hier durch die Alpenrosen und die Felsblöcke schlagen. Allerdings werden wir heute noch mehr als genug andere Seen zu sehen bekommen.

Wir folgen dem Bergpfad weiter bergaufwärts. Die Lärchenbäume, welche locker zwischen Felsblöcken, Alpenrosen, Wacholder und Heidelbeersträuchern stehen, muten an wie im Märchen. Die ganze Landschaft ist einfach nur wunderschön anzusehen. Um das Ganze noch zu toppen, erreichen wir kurze Zeit später eine offene, weitläufige Moorlandschaft, über welche ein Holzsteg führt. Wir überqueren die riesige Moorwiese auf dem Steg und folgen dem Pfad weiter, der nun steiler wird. Oben angelangt, sehen wir schliesslich den türkisblauen Lago Ragozza, welcher romantisch zwischen Felsen, Lärchen und Alpenrosen eingebettet ist. Hier machen wir unsere erste Pause.

Wir wandern nun dem See entlang weiter, verlassen den See und treffen ca. fünf Minuten später auf das pittoreske Rifugio Gattascosa, welches während der Wandersaison bewirtet ist. Von hier folgen wir dem Wegweiser bergaufwärts, Richtung Bocchetta di Gattascosa. Wer Glück hat, kann kurz vor dem Joch noch ein paar Edelweiss entdecken. Wir überqueren die felsige Bocchetta di Gattascosa und treffen auf der anderen Seite auf eine liebliche Alpenwiese und dann linkerhand auf einen hübschen kleinen Bergsee ohne Namen, welcher wieder herrlich für eine kleine Rast einlädt.

Nun machen wir eine Schlaufe über den Tschawinersee. Wir gehen also wieder ein kleines Stück zurück bis zur Senke und folgen dann dem Pfad der Senke entlang bergabwärts. Bald passieren wir einen weiteren Bergsee, der aber, weil sehr klein, meistens ausgetrocknet ist. Wir befinden uns inzwischen übrigens bereits im Wallis, in der Schweiz. Wir folgen dem Pfad weiter bergabwärts, überqueren einen Bach und steigen auf der anderen Seite wieder an. Wir passieren eine Schwemmebene und treffen auf einen weiteren hübschen, kleinen Bergsee ohne Namen.

Wir lassen den See rechts hinter uns und steigen den Hang hinauf. Ab hier müssen wir uns den Weg ein wenig suchen, aber mit etwas Orientierungssinn geht’s. Oben angekommen treffen wir auf einen weiteren kleinen, ebenfalls namenlosen Bergsee. Kurz danach erreichen wir schliesslich den grossen, offenen Tschawinersee, wo wir unsere Mittagspause machen.

Gut gestärkt, folgen wir nun dem Pfad, welcher links dem See entlang, immer leicht bergaufwärts führt. Der Pfad verlässt den See und führt uns in ein Tal, an dessen Ende sich wieder ein kleiner, hübscher, ebenfalls namenloser Bergsee befindet. Wir gehen links am See vorbei, queren dann den Hang auf meist felsigem Gelände und erreichen schliesslich wieder den Bergsee bei der Bochetta di Gattascosa.

Wir gehen zurück zum Joch und folgen dann dem markanten rot-weissen Pfeil nach links, welcher uns auf einen steinigen Weg führt. Hier halten wir Ausschau nach einem schmalen Pfad, welcher links, direkt steil den Hang hinauf führt. Unser Ziel ist die Krete dieses Hangs. Oben angelangt, erhalten wir nochmals eine Wunderbare Sicht auf den Lago Ragozza. Wir folgen noch ein Stück der Krete und erreichen schliesslich den Gipfel der Cima Mattaroni. Nun wandern wir ein gutes Stück dem Grat entlang weiter, welcher uns eine phänomenale Aussicht auf die umliegenden Berge bietet und die Grenze zwischen der Schweiz und Italien bildet. Schliesslich erreichen wir den zweiten Gipfel, die Cima del Tirone. Von hier geht es wieder bergab zum Passo di Monscera, wo wir dem Wegweiser nach rechts, Richtung San Bernardo folgen. Wir gehen links am Lago di Monscera vorbei und folgen dann dem breiten Weg durch die Alpenwiesen.

Kurz bevor der Weg auf die Zubringerstrasse zum Rifugio Gattascosa trifft, sehen wir linkerhand einen Wegweiser, welcher nach links in Richtung Lago di Arza zeigt. Wir verlassen den breiten Weg und folgen dem Wegweiser. Wir durchwandern eine märchenhafte, abwechslungsreiche Landschaft mit Lärchen, Felsen, und Sträuchern. Bei einem Steinhaufen vor einer Wiese halten wir uns rechts. Nachdem wir auf der rechten Seite unten einen weiteren namenlosen Bergsee sehen, welcher romantisch in den Lärchenwald eingebettet ist, erreichen wir dann schliesslich den Lago di Arza (Agro). Wir machen noch einen kleinen Abstecher zum namenlosen Bergsee, den wir vorher gesehen haben, indem wir dem Wegweiser kurz in Richtung Alpe di Monscera folgen. Beim Bergsee machen wir Kehrt und kommen zurück zum Wegweiser, welchem wir nun in Richtung Alpe Paione folgen.

Nun machen wir uns auf den Rückweg und wandern stets bergabwärts. Nachdem wir etliche Höhenmeter zurückgelegt haben, treffen wir auf einen Wegweiser, dem wir aber nicht folgen, sondern immer weiter geradeaus bergabwärts gehen. Nach weiteren etlichen Höhenmetern sehen wir rechts die Strasse und am Strassenrand einen Wegweiser. Wir steuern den Wegweiser nicht an, sondern gehen bei der kaum sichtbaren Abzweigung tendenziell links und behalten dann unseren Kurs geradeaus bergabwärts bei. Der Pfad endet in einer Schotterstrasse, welcher wir ein kurzes Stück nach links folgen und dann so die Alpe Paione erreichen.

Bei der Abzweigung gehen wir rechts am Haus vorbei und nehmen zuerst die Treppe und dann den schmalen Pfad durch die Wiese. Beim untersten Haus der Alp angelangt, gehen wir geradeaus weiter und steuern den Wegweiser mitten in der Wiese an. Wir durchqueren eine Steinmauer und gelangen schliesslich wieder in den Tannenwald. Wir folgen dem Weg durch den Wald, bis dieser in einem anderen Weg endet. Hier gehen wir nach rechts, Richtung San Bernardo, weiter durch den Tannenwald, bis der Weg auf der Strasse endet. Wir folgen ein kleines Stück der Strasse abwärts, überqueren die Brücke und nehmen danach den breiten Weg, welcher dem Bach entlang führt. Dort, wo dieser Weg der Strasse am nächsten kommt, nehmen wir den Pfad rechts und gehen auf der Strasse weiter bis wir rechterhand einen Weg sehen, der bergaufwärts in den Wald führt. Wir nehmen diesen Weg, folgen den orangen Punkten und erreichen kurz darauf das Rifugio San Bernardo und sind somit zurück beim Parkplatz.

Anfahrt mit dem Auto

Von Locarno Richtung Maggiatal fahren und in Ponte Brolla links abbiegen, in richtung Centovalli. Dann durch das Centovalli und durch das Val Vigezzo, stets Richtung Domodossola fahren. In Masera links abbiegen, und immer weiter in Richtung Domodossola fahren. Im Kreisel vor der Unterführung nach links in Richtung Verbania abbiegen. Dann beim grossen Kreisel rechts abbiegen, durch die Unterführung. Ab hier konsequent in Richtung Bognanco fahren. Durch das Bognancotal fahren und dann weiter, immer die Bergstrasse hoch. Nach etlichen Serpentinen, in einer Rechtskurve nicht geradeaus, sondern rechts weiter in Richtung San Bernardo fahren. Ganz oben, nach der Kapelle links abbiegen und das Fahrzeug auf dem grossen Parkplatz neben dem Rifugio San Bernardo abstellen.

Ungefähre Fahrzeit
➛ ab Locarno  1h45
➛ ab Lugano  2h30

P  GPS 46.15136° N, 8.19371° E

Anfahrt mit dem ÖV

Keine Anfahrt mit dem öffentlichen Verkehr möglich.

Einkehr

Die Rifugi San Bernardo und Gattascosa sind während der Wandersaison bewirtet.

Zusatzinfos

TypRundwanderung
RegionAngrenzendes Italien
SchwierigkeitSchwer
AnforderungenGute Kondition und ein wenig Orientierungssinn erforderlich.
Gehzeit6h30
Gehdistanz 15.1km
Höhendifferenz 1026m
Höhen-Minimum1598m
Höhen-Maximum2234m
JahreszeitFrühsommer, Sommer, Herbst
Der Grösse des Parkplatzes nach zu beurteilen, dürfte die Gegend an Wochenenden oder während den italienischen Sommerferien ziemlich belebt sein.
EigenschaftenMit Auto erreichbar

Details
Lago Ragozza – Tschawinersee

Die Dokumentation der Wanderung als PDF Datei und die GPX Datei zum Navigieren mit Navigations-Apps.

CHF 0.00

Rezensionen

Es gibt noch keine Rezensionen.

Schreibe die erste Rezension für „Lago Ragozza – Tschawinersee“

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.