Beschreibung
Wir gehen die kleine Privatstrasse am Ende des Parkplatzes hoch, an pittoresken Holzhäusern vorbei. Wir folgen der Strasse noch ein gutes Stück, stets linkshaltend, bis zu einer scharfen Linkskurve am Waldrand, wo ein grosser Wegweiser steht. Wir folgen dem Wegweiser noch ca. 50 Meter weiter der Strasse entlang, in Richtung Lago Gelato und biegen dann rechts ab, auf den Pfad in den Wald. Der Weg führt uns hinunter zum Bach Rovana di Campo, welchen wir über eine Brücke überqueren. Auf der anderen Seite geht es zuerst über grasbewachsene Lichtungen und dann tiefer in den Tannenwald hinein. Wir wandern nun ein gutes Stück stets bergaufwärts, am Anfang noch moderat, dann steiler über Treppenstufen. Auf der linken Seite können wir zwischendurch einen Blick auf den Bach Ri di Sfii erhaschen, dem wir entlang wandern.
Nachdem wir ein paar Höhenmeter hinter uns gebracht haben, endet der Tannenwald auf einer alpinen Wiese. Am Ende der Wiese sehen wir eine Alp, die Alpe di Sfii, welche wir nun ansteuern und dann passieren. Hinter der Alp erklimmen wir den Grashügel und gelangen mehr und mehr in eine Landschaft, welche von Lärchen, Alpenrosen und Heidelbeeren dominiert wird. Oben am Hügel angelangt, halten wir uns rechts, der weiss-rot-weissen Wegmarkierung in Richtung Lago Gelato folgend. Das Landschaftsbild hier ist einfach nur fantastisch und wir suchen uns einen schönen Felsen um eine Trinkpause zu machen und die Landschaft zu geniessen.
Nun folgen wir dem Pfad weiter und erklimmen einen wunderschönen Hang aus dichten Alpenrosenfeldern und Lärchen. So schön der Hang anzusehen ist, so steil und entsprechend anstrengend ist er auch, aber zwischendurch innehalten und das Landschaftsbild geniessen ist hier ja sowieso zu empfehlen. Oben am Hang angelangt, befinden wir uns an der Baumgrenze. Wir sehen eine weitere Alp, die Corte di Sopra, welche wir ebenfalls ansteuern. Bei der Alp sind zwei Wegweiser auf einem Felsblock angebracht und wir entscheiden uns heute für den linken Weg, zum Lago Gelato. Wer möchte, kann den Lago dei Pozzöi auch noch mitnehmen, was die Gehzeit um ca. eine halbe Stunde verlängern würde.
Wir wandern nun knapp über der Baumgrenze auf steinigem Weg durch alpine Graslandschaft. Die karge Wiese leuchtet hin und wieder blau von den unzähligen Enzianen. Wir legen nochmals ein paar Höhenmeter zurück und erreichen schliesslich den in ein Feuchtgebiet eingebetteten Lago Gelato. Wir suchen uns einen geeigneten Platz und machen hier unsere Mittagspause.
Gut ausgeruht machen wir uns nun auf den Rückweg. Wir gehen denselben Weg zurück, den wir heute Morgen gekommen sind und erreichen schliesslich wieder den Parkplatz.
































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