Beschreibung
Wir wandern vom Parkplatz noch ein wenig der Hauptstrasse entlang, leicht bergabwärts. Beim Wegweiser verlassen wir die Strasse nach rechts, durch eine Lücke im Geländer. Nach ein paar Schritten treffen wir bereits auf den Bach Ticino, welcher sich durch die enge Schlucht des Monte Piottino windet. Auf breitem Weg folgen wir dem Bach durch die Schlucht und haben rechterhand stets Sicht auf die Stromschnellen und die einladenden Becken, welche sich immer wieder bilden. In den Becken zu baden wäre allerdings zu gefährlich und deshalb nicht zu empfehlen.
Die Schlucht ist nicht lang und endet bei einer Steinbogenbrücke, welche wir überqueren. Auf der anderen Seite treffen wir auf eine Strasse, welcher wir ein kurzes Stück bergaufwärts folgen, bis zu einem Wegweiser, wo wir die Strasse nach rechts in den Wald verlassen. Wir wandern nun auf einem alten römischen Ochsenkarrenweg immer bergaufwärts. Den Wegweisern folgen wir stets in Richtung Dazio Grande, unserem Ausgangspunkt. Schliesslich erreichen wir einen Aussichtsfelsen mit Geländer und schauen von dort ins Tal, wo der Ticino fliesst. Den Bach und die Schlucht sehen wir allerdings nicht.
Wir sind noch nicht ganz oben und gehen noch ein Stück weiter, bis wir schliesslich auf der Passhöhe des Monte Piottino ankommen. Rechterhand des Passes befindet sich ein hübsches Plätzchen, wo sich eine kurze Rast lohnt.
Nun geht es auf dem alten Römerweg weiter in Richtung Parkplatz. Wer möchte, kann noch einen Abstecher auf den Gipfel machen. Dazu würden wir kurz nach dem Pass einem kaum sichtbaren Pfad nach links in den Wald und in ein kleines Tal folgen. Im Tal achten wir uns auf der linken Seite auf einen schmalen Pfad, der bergaufwärts führt. Wir folgen ihm bis zum Gipfel. Wenn man den Strommast im Rücken ausblendet, ist auch der Gipfel des Monte Piottino ein hübsches Örtchen zum Verweilen.
Auf dem Römerweg, geht es nun wieder bergabwärts durch den Tannenwald. Wir kommen noch an einem alten Zollhaus vorbei, wo früher kontrolliert wurde, wer passieren darf und wer wieviel Zoll bezahlt. Das Haus ist heute nur noch eine Steinruine. Ein Stück weiter bergabwärts, biegen wir beim Wegweiser rechts ab, Richtung Strada Bassa Airolo und folgen dem Weg zurück bis zum Parkplatz.



















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