Beschreibung
Je nachdem, wo wir parkiert haben, gehen wir entweder direkt zur Kirche San Giorgio, deren Turm schon von weitem zu sehen ist, oder wir gehen zum See hinunter, dann rechts ein kleines Stück dem See entlang und nach dem gelben Gebäude am See, rechts die Treppe hinauf zur Kirche. Die Chiesa Parrochiale di San Giorgio ist eines der Wahrzeichen von Cannero. Am Fusse der Kirche befindet sich die Lourdes Grotte mit Altar, wo auch Messen abgehalten werden. Wir gehen zur Grotte und dann links die Treppe hinauf an der Kirche vorbei. Wir statten der Kirche noch einen kleinen Besuch ab und überqueren dann den Kirchplatz und gehen links am Municipio vorbei. Bei der nächsten Gelegenheit biegen wir rechts ab, hinauf zur Haupstrasse und überqueren diese auf dem Fussgängerstreifen. Auf der anderen Seite beginnt unser Wanderweg, welchem wir nun hangaufwärts, immer Richtung Donego, folgen. Nachdem wir die letzten Häuser von Cannero hinter uns gelassen haben, wandern wir durch den Wald, immer leicht bergaufwärts.
Hier sehen wir eindrücklich, was Neophyten, also invasive Pflanzen, welche hier nicht hingehören, dem Wald antun können. Ganze Waldflecken werden verdrängt und durch immergrüne Lorbeerbäume, Kirschlorbeersträucher, Hanfpalmen oder Flieder ersetzt. Der eigentlich im Winter laublose und helle Wald, wirkt stellenweise dunkel und düster. Nachdem wir ein gutes Stück durch den Wald gewandert sind, treffen wir auf einen Wegweiser, welcher in Richtung Cassino weist. Wir sparen uns Cassino für später auf und gehen weiter bergaufwärts, Richtung Donego. Kurz darauf erreichen wir die ersten Häuser von Donego, welche eher pittoresk und gar nicht so mittelalterlich aussehen, wie wir uns das vorgestellt haben. Wir gehen ein Stück weiter und treffen auf die alte Kirche San Giovanni Battista, welche einen Vorplatz mit Picknicktisch und eine tolle Aussicht auf den Lago Maggiore bietet. Wir entschliessen uns, hier unsere Mittagspause zu machen.
Nach unserer Mittagspause folgen wir weiter dem Weg und biegen kurze Zeit später links ab, Richtung Cassino. Vorher erkunden wir aber noch die nun doch noch sehr mittelalterlich anmutenden Gassen des alten Dorfkerns von Donego. Wir steigen nun in Serpentinen bis zur Verbindungsstrasse hinab, welche wir zwei Mal kreuzen und überqueren. In Cassino angelangt, folgen wir der Dorfstrasse nach links, an der kleinen Kirche Sant’Antonio di Pavoda vorbei und gehen weiter durch die alten Gassen des Dorfes.
Nachdem wir das Dorf hinter uns gelassen haben, führt der Weg wieder durch den Wald, immer leicht absteigend, bis hinunter zur Hauptstrasse. Dieser müssen wir nun unter Lebensgefahr etwa 50m Richtung Cannero bis zum Fussgängerstreifen folgen, am besten auf der linken Seite. Wir überqueren den Fussgängerstreifen und nehmen den Weg hinunter zum See. Hier wandern wir nun dem See entlang, bis zu einem Kiesplatz mit Bar und gehen hier nach links, um noch einen kleinen Abstecher in den Zitrusfrüchte-Park zu machen.
Nun schlendern wir gemütlich über Promenaden und Parkanlagen dem See entlang bis zur anderen Dorfseite und geniessen die mediterrane Stimmung. Unterwegs treffen wir immer wieder auf das zweite Wahrzeichen Canneros, nämlich die unzähligen Zitrusbäume, welche reichlich Früchte tragen. Auf der anderen Seite von Cannero angelangt, biegen wir vor einem Tor links ab, in die pittoreske Gasse Via Massimo d’Azeglio und folgen dieser bis zu einer Strasse, welche wir überqueren. Wir folgen der Gasse weiter bis zu einem Schiebetor. Hier befindet sich linkerhand ein altes Waschhaus. Dann gehen wir rechtshaltend am Schiebetor vorbei bis zur Autobrücke und nehmen den Durchgang um noch einen Blick auf den (künstlichen) Wasserfall von Cannero zu werfen. Danach überqueren wir den Bach über die Fussgängerbrücke und folgen dem Weg weiter, bis wir wieder die Pfarrkirche San Giorgio erreichen. Wir gehen links an der Kirche vorbei und dann zurück zum Parkplatz.

































Rezensionen
Es gibt noch keine Rezensionen.