Bocchetta del Lago Nero

5h10

Rundwanderung
Mit Auto erreichbar

 698m

 9.5km

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Zum aussichtsreichen Joch Bocchetta del Lago Nero

Schwere, aber landschaftlich lohnenswerte und abwechslungsreiche alpine Seerundwanderung vom Lago del Narèt zum Inselsee Laiòzz und dann über die Bocchetta del Lago Nero mit Aussicht auf den gleichnamigen See.

Beschreibung

Vom Parkplatz nehmen wir die Schotterstrasse links bergaufwärts, Richtung Passo Sasso Nero. Die Strasse endet vor einem Hang, welchen wir nun über einen schmalen Pfad erklimmen. Auf etwa halbem Weg bis oben, sehen wir einen Wegweiser, welcher an einen Steinblock montiert ist. Dem Wegweiser folgen wir nun nach links, weiter Richtung Passo Sasso Nero. Oben angekommen haben wir eine wunderbare Sicht ins Tal und die Pian Radorta, durch welche unzählige Zweige des Bachs Peccia fliessen. Wir folgen dem Pfad steil bergab. Auf etwa halber Höhe bis zur Ebene macht der Pfad einen Schlenker nach rechts und quert nun den Hang. Wir erreichen ein Plateau, wandern unterhalb des Rifugio Sasso Nero vorbei und überqueren nun die Peccia. Auf der anderen Seite des Bachs befindet sich ein Wegweiser, welchem wir nach rechts, Richtung Lago Nero folgen. Die Landschaft wirkt schroff und wild. Gras, Felsblöcke und Alpenrosen wechseln sich ab.

Wir wandern nun ein gutes Stück flussaufwärts, überqueren dann den Bach nochmals und erklimmen schliesslich in zwei Etappen von steilen Anstiegen den Grat rechts von uns. Oben angekommen folgen wir diesem nach links. Der Pfad verläuft immer leicht linkerhand der Krete. Auf der anderen Seite des Grats liegt der Inselsee Laiòzz versteckt. Wir müssen uns also ein wenig achten, damit wir den See nicht verpassen. Nachdem wir rechterhand eine Senkung im Grat sehen und diese ansteuern, stehen wir direkt vor dem See mit der Insel in der Mitte. Wir entscheiden uns, hier unsere Mittagspause zu machen. Vom See aus können wir linkerhand unser nächstes Ziel, die Bocchetta del Lago Nero, bereits sehen. Und ja, es ist wirklich die Rampe, welche aussieht, als wäre es eine senkrechte Wand.

Nach unserer Mittagspause gehen wir zurück zum Pfad, welcher uns nun durch unzählige Feuchtgebiete mit pittoresken kleinen Weihern führt. Das viele Wollgras in den Weihern blüht bis in den Herbst. Wir passieren noch zwei hübsche kleine Seen, wovon der erste wohl eine der Quellen der Peccia sein wird. Das Gelände wird nun felsiger und wir stehen schliesslich vor dem Aufstieg zur Bocchetta. Nun beginnt eine Mischung zwischen Klettern und Wandern, über Felsblöcke, steil bergauf. Die Route ist gut markiert, man kann sich nicht verirren, aber eine gewisse körperliche Fitness ist hier zu empfehlen.

Wir nehmen uns genug Zeit und kommen schliesslich doch noch auf der Bocchetta del Lago Nero an, auch wenn es von weitem so aussah, als wäre das gar nicht möglich. Unsere Strapazen werden mit einer fantastischen Sicht auf den Lago Nero und den Basòdino Gletscher belohnt. Wir folgen dem Wegweiser noch ein wenig bergaufwärts in Richtung Lago Narèt und machen auf einem Plateau mit Aussicht auf den Lago Nero eine kleine Pause.

Nun queren wir den Hang über felsiges Gelände. Teils wandern wir über Geröll, teils balancieren wir über Felsblöcke, aber wenigstens stets leicht ansteigend und nicht fast senkrecht. Gegen Ede des Hangs nimmt die Vegetation wieder zu und wir verlassen das steinige Gebiet. Wir wandern nun hoch über dem Val di Sasso Nero, in welchem wir hergekommen sind, zurück in Richtung Lago Narèt. Die schroffe Landschaft wird immer wieder von kleinen Tümpelchen und Feuchtgebieten unterbrochen. Unterwegs bekommen wir noch die Gelegenheit, den Inselsee Laiòzz von oben zu betrachten, was zusammen mit dem Bergpanorama ein wunderbares Bild abgibt.

Bevor wir zum Parkplatz zurück kehren, möchten wir noch zwei Seen mitnehmen. Der eine hat keinen Namen, soll aber der Ursprung des Flusses Maggia sein, nennen wir ihn Lago Cristallina, der andere heisst Lago del Corbo. Dazu achten wir uns kurz vor dem Strommast mit Häusschen auf einen Felsen, bei welchem links eine Grasrampe hinunter zum Lago Cristallina führt. Diese nehmen wir und peilen stets das rechte Seeufer an. Pfade und Wegmarkierungen gibt es kaum, aber das Ziel ist ja immer zu sehen. Wir wandern am Lago Cristallina vorbei und peilen nun den langen Lago del Corbo an, welchem wir rechterhand entlang wandern, bis wir wieder auf dem Wandeweg und schliesslich auf einer Schotterstrasse ankommen. Der Schottertrasse folgen wir dann, dem Lago Narèt entlang, zurück bis zum Parkplatz.

Anfahrt mit dem Auto

Ins Maggiatal nach Fusio fahren und in Fusio der Kantonsstrasse weiter folgen bis zum Stausee Sambuco. Rechts dem See entlang weiter fahren bis die Strasse beim Lago del Narèt endet. Dort angekommen gleich links abbiegen und über die Staumauer fahren, dann der Schotterstrasse bis zum Ende des Sees folgen und dort das Fahrzeug abstellen.

Ungefähre Fahrzeit
➛ ab Locarno  1h25
➛ ab Lugano  2h15

P  GPS 46.47367° N, 8.56676° E

Anfahrt mit dem ÖV

Keine Anfahrt mit dem öffentlichen Verkehr möglich.

Zusatzinfos

TypRundwanderung
RegionNordtessin
SchwierigkeitSchwer
AnforderungenGute körperliche Fitness, Trittsicherheit und ein wenig Orientierungsvermögen erforderlich.
Gehzeit5h10
Gehdistanz 9.5km
Höhendifferenz 698m
Höhen-Minimum2180m
Höhen-Maximum2625m
JahreszeitFrühsommer, Sommer, Herbst
EigenschaftenMit Auto erreichbar

Details
Bocchetta del Lago Nero

Die Dokumentation der Wanderung als PDF Datei und die GPX Datei zum Navigieren mit Navigations-Apps.

CHF 2.00

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