Bergbaupfad Sessa

2h45

Rundwanderung
Mit Auto erreichbar
Mit ÖV erreichbar
Einkehr
Familienfreundlich
Badestelle

 328m

 7.8km

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Auf den Spuren des Bergbaus im Malcantone

Kurze, leichte Wanderung entlang des Bergbaupfads des Malcantone. Das Highlight der Wanderung ist ganz klar die Goldmine von Sessa. Eine Führung durch die Mine lohnt sich hier auf jeden Fall.

Beschreibung

Wir folgen vom Parkplatz, sowie auch von der Busstation, konsequent den braunen Wegweisern in Richtung Miniera d’Oro, bis wir die Goldmine schliesslich erreichen. Hier lohnt sich eine geführte Tour durch die Mine. Öffnungszeiten und Verfügbarkeit sollten im Vorfeld abgeklärt werden. Nach der Tour geht es links vom Mineneingang aufwärts, zurück auf den Bergbaupfad. Der Pfad ist mit weissen Wegweisern gut beschildert und man kann sich eigentlich nicht verirren. Wir wandern also den Schildern folgend ein gutes Stück durch den Wald, bis wir schliesslich zum zweiten Posten gelangen (der erste war die Mine), welcher aus einer Infotafel am Wegrand besteht. Wir wandern weiter zur nächsten Infotafel, welche am Eingang des Dorfes Beredino steht.

Wir folgen der Strasse durch das Dorf und biegen an dessen Ende rechts ab, in Richtung Bombinasco. Es geht wieder ein gutes Stück durch den Wald, bis wir über eine Holzbrücke den Bach Lisora überqueren. Geradeaus befindet sich die Infotafel des Postens vier. Wir gehen nun geradeaus weiter, hinunter zum Bachbett, passieren die alte zerfallene Mulino di Garavee und werden sogleich von einem schönen Wasserfall mit Badepool überrascht. Wir setzen uns auf einen Stein und machen hier unsere Mittagspause.

Nun gehen wir wieder hinauf zur Infotafel und folgen dem weissen Wegweiser zum Posten fünf. Diese Infotafel steht neben einer Anhäufung von Steinen, welche den Kelten als Tagebau-Mine diente. Wir wandern weiter durch den Wald und erreichen schliesslich den Posten sechs, ein paar zerfallene alte Landwirtschaftshäuser, welche sich der Wald zurückerobert hat. Wir gehen noch ein Stück und erklimmen dann linkerhand den Hügel, hinauf zum Dorf Bombinasco, an dessen Eingang, neben dem Oratorio della Santissima Trinità, die siebte Infotafel steht.

Wir überqueren die Strasse und gehen hinauf in den alten Dorfkern. Hier gibt es auch eine Möglichkeit einzukehren, wenn das Restaurant geöffnet ist. Wir durchqueren das Dorf, um dann auf der anderen Seite wieder auf die Hauptstrasse zu gelangen, welcher wir nun ein gutes Stück rechtshaltend folgen. Vor der Linkskurve über die Brücke, nehmen wir den Weg, welcher rechts ab, bergaufwärts führt, und gelangen schliesslich ins Dorf Astano. Weiter dem weissen Wegweiser folgend, durchqueren wir den alten Dorfkern. Am Ende des Dorfes befindet sich die Osteria Elvezia, wo es ebenfalls eine Einkehrmöglichkeit gibt.

Wir folgen wieder der Hauptstrasse bis zur Kurve, gehen dann geradeaus weiter und verlassen die Strasse kurze Zeit später nach links, abwärts ins Tal. Unten angekommen, folgen wir dem Talboden rechtshaltend, bis wir am Ende den Laghetto di Astano erreichen. Im Sommer kann man hier baden. Wir gehen nun wieder ein Stück zurück, bis zur Abzweigung, wo der weisse Wegweiser nach rechts zum Posten zehn zeigt und folgen diesem. Wir passieren die Infotafel zehn und gelangen wieder in den Wald. Hier achten wir uns auf einen weissen Wegweiser, der nach links zeigt und mit Masso Cuppellare angeschrieben ist. Wir folgen dem Wegweiser und machen einen kurzen Abstecher zu einem keltischen Opferstein auf einer kleinen Erhöhung.

Nun gehen wir zurück zum Weg und folgen diesem weiter. Schliesslich erreichen wir die Überreste der Miniere delle Bolle, deren Eingang inzwischen verschüttet ist. Der nächste Posten, die Teiche von Bolle befindet sich unweit von hier. Inzwischen sind wir beim zweitletzten Posten angelangt und machen uns nun auf den Weg zum letzten, dem Menhir, einem Felsblock, der wohl den Kelten als Kultstätte gedient haben soll.

Wir passieren den Menhir und folgen dem Pfad nun bergabwärts bis er in einem querenden Weg endet. Wer mit dem Auto unterwegs ist, geht nun nach links, zurück zum Parkplatz, ansonsten nach rechts zurück zur Busstation.

Anfahrt mit dem Auto

Von Locarno, sowie auch von Lugano nach Ponte Tresa fahren. Direkt vor dem Italienischen Zoll, rechts abbiegen. Der Kantonsstrasse bis nach Molinazzo di Monteggio folgen und dort rechts abbiegen in Richtung Sessa. Durch Sessa hindurch fahren und dann rechts abbiegen, in Richtung Astano. Der Strasse folgen und nach Costa sich auf der linken Seite auf ein Schild „Campeggio del Parco d’Oro“ achten. Direkt nach dem Schild links abbiegen und zum Parkplatz hochfahren, der für die Goldmine vorgesehen ist.

Ungefähre Fahrzeit
➛ ab Locarno  1h
➛ ab Lugano  0h35

P  GPS 46.00833° N, 8.82197° E

Anfahrt mit dem ÖV

Vom Bahnhof Locarno den Zug RE80 in Richtung Milano nehmen. In Lugano auf die S60 in Richtung Ponte Tresa umsteigen. Am Bahnhof Ponte Tresa das Postauto Nr. 426 in Richtung Novaggio nehmen. In La Costa aussteigen und die Rundwanderung von hier aus beginnen.

Einkehr

In Bombinasco und in Astano gibt es Einkehrmöglichkeiten.

Zusatzinfos

TypRundwanderung
RegionSüdtessin
SchwierigkeitLeicht
AnforderungenKeine besonderen Anforderungen.
Gehzeit2h45
Gehdistanz 7.8km
Höhendifferenz 328m
Höhen-Minimum416m
Höhen-Maximum639m
JahreszeitFrühling, Frühsommer, Sommer, Herbst, Winter
EigenschaftenMit Auto erreichbar, Mit ÖV erreichbar, Einkehr, Familienfreundlich, Badestelle

Details
Bergbaupfad Sessa

Die Dokumentation der Wanderung als PDF Datei und die GPX Datei zum Navigieren mit Navigations-Apps.

CHF 2.00

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