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Rundwanderung
Mit Auto erreichbar
Mit Fahrrad erreichbar
Mit E-Trotti erreichbar
Evtl. Beeinträchtigung durch ViehWir wandern vom Startpunkt, der Schotterstrasse entlang, hinein ins Tal. Nachdem die Strasse zum zweiten Mal den Bach überquert hat, achten wir uns auf einen Wegweiser, welcher auf der linken Seite an einer Felswand angebracht ist. Hier verlassen wir die Strasse nach links und wandern durch die Wiese bergaufwärts, immer den Wegmarkierungen folgend. Wenn wir geradeaus weiter ins Tal blicken, können wir den Passo Campolungo sehen und direkt rechts daneben auch schon den Pizzo del Prévat, welcher wegen seiner markanten Silhouette auch gerne als das Matterhorn des Tessins bezeichnet wird. Wir queren nun ein gutes Stück den Hang durch Bergwiesen, immer schön ansteigend, und nähern uns Schritt für Schritt dem Prévat. Auf einer Art Ebene angelangt, passieren wir einen markanten Hügel, bei welchem sich auch ein kleines Tümpelchen befindet. Wenn wir von der Ebene, oder noch besser von der Kuppe des Hügels, zum Joch hinaufblicken, dann sehen wir links vom Bachbett, zwischen dem Pass und dem Pizzo del Prévat eine Grasfläche. Diese Grasfläche ist unser nächstes Ziel, das wir ansteuern. Wir folgen also weiter dem Weg bergauf, in Richtung Passo Campolungo.
Auf exakt der richtigen Höhe tangiert unser Pfad die angestrebte Grasfläche, bevor er dann links weiter den Hang hinauf führt. Hier befindet sich auch ein Pflock mit weiss-rot-weisser Markierung. Das ist der richtige Ort, um den Wanderweg zu verlassen. Wenn wir ein wenig rechts über die Grasfläche blicken, dann sehen wir in ca. 200-300 Meter Entfernung einen auffallenden, runden Grashügel, welcher mit ein paar kleinen Lärchen gespickt ist. Diesen steuern wir als nächstes an. Wir gehen also über die Grasfläche, überqueren das Bachbett und finden auch bald einen schwach sichtbaren Pfad, welchem wir bis zum Hügel durch Gras, Felsblöcke und Heidelbeersträucher folgen, stets den Hügel im Blick. Der Pfad führt den Hügel hinauf und passiert diesen linkerhand. Wir überqueren nochmals einen Bach und treffen auf der anderen Seite auf einen mit weiss-blau-weissen Wegmarkierungen versehenen Weg, der links den Hang hinauf führt. Der Weg ist nicht immer gut sichtbar, aber die vielen Wegmarkierungen helfen bei der Orientierung.
Wir steigen nun durch etwas schwierigeres Gelände konsequent den Hang hinauf und erreichen schliesslich einen kleinen verträumten, glasklaren Bergsee ohne Namen. Wir verweilen einen Moment, und da wir wissen, dass es noch einen von der Sorte gibt, gehen wir dann linkshaltend weiter, immer den weiss-blau-weissen Wegmarkierungen folgend. Ein paar Höhenmeter weiter oben treffen wir dann auf den zweiten namenlosen Bergsee, nennen wir ihn Laghetto del Prévat. Wenn wir um den See herumgehen, können wir ein paar perfekte Postkartenfotos schiessen, mit dem See im Vordergrund und dem Finsteraarhorn oder je nach Gusto, dem Basòdino Gletscher im Hintergrund. Und weil es so schön ist, machen wir hier unsere Mittagspause.
Wir erkunden noch ein wenig die Umgebung und machen uns dann auf denselben Weg zurück, den wir hergekommen sind, bis zu dem Punkt, wo wir auf den weiss-blau-weissen Weg trafen. Hier folgen wir nun den Wegmarkierungen weiter bergabwärts, und das bald ziemlich steil, bis wir uns schliesslich wieder auf etwa der Höhe des Hügels mit dem Tümpelchen befinden. Allerdings gehen wir nicht zurück zum Weg beim Hügel, sondern bleiben auf unserer Seite des Bachs und folgen den weiss-blau-weissen Wegmarkierungen nach links weiter und queren so den Hang. Die ersten Wegmarkierungen sind ein wenig schwierig zu finden, aber sie sind da. Der Weg führt zuerst über den Grashang, wird dann steiniger und durchquert schliesslich einen Sturzhang aus Felsblöcken. Das Gelände ist recht anspruchsvoll und es geht deutlich langsamer vorwärts. Unser Ziel ist die Schwemmebene, welche wir rechts unten sehen können.
Dort wo der Weg hinunter in Richtung Schwemmebene führt, verlassen wir ihn am tiefsten Punkt. Am besten geht das nach dem grossen Felsblock, hinter welchem der Weg vorbeiführt. Nach ein paar Metern durch Gras und Steine, befinden wir uns am Rande der Schwemmebene. Hier machen wir eine kurze Rast, um uns vom anstrengenden Weg zu erholen.
Nun durchqueren wir die Schwemmebene. Auf der rechten Seite, am Ende der Ebene, sehen wir eine kleine Kuppe mit Wäldchen. Wir steuern die linke Seite der Kuppe an, um dort wieder auf den Wanderweg zu treffen. Bei der Kuppe angelangt, bleiben wir auf unserer Seite des Bachs und steigen hinab zur Corte di Zarìa. Eine Schönheit ist die Alp nicht, ganz im Gegensatz zum Landschaftsbild. Wir passieren die Alp und wandern dann auf der Schotterstrasse zurück zum Ausgangspunkt.
Anfahrt mit dem Auto
Ins Maggiatal fahren und dort bis zum letzten Dorf Fusio fahren. Der Strasse in Richtung Sambuco Stausee weiter folgen und vor der Rechtskurve zum Stausee auf dem grossen Parkplatz parkieren. Vom Parkplatz mit dem Bike oder E-Trotti die Strasse wieder ein kleines Stück bergab fahren und dann die erste Möglichkeit links abbiegen, auf ein schmales Bergsträsschen. Ganz oben, bevor die Teerstrasse zur Schotterstrasse wird, das Zweirad abstellen.| Ungefähre Fahrzeit | ||
| ➛ ab Locarno | 1h05 | |
| ➛ ab Lugano | 1h45 | |
P GPS 46.45420° N, 8.66326° E
Anfahrt mit dem ÖV
Keine Anfahrt mit dem öffentlichen Verkehr möglich.Zusatzinfos
| Typ | Rundwanderung |
| Region | Nordtessin |
| Schwierigkeit | Schwer |
| Anforderungen | Gute Kondition, gutes Orientierungssinn und Trittsicherheit erforderlich. |
| Gehzeit | 5h15 |
| Gehdistanz | |
| Höhendifferenz | |
| Höhen-Minimum | 1700m |
| Höhen-Maximum | 2298m |
| Jahreszeit | Frühsommer, Sommer, Herbst |
| Eigenschaften | Mit Auto erreichbar, Mit Fahrrad erreichbar, Mit E-Trotti erreichbar, Evtl. Beeinträchtigung durch Vieh |
Die Dokumentation der Wanderung als PDF Datei und die GPX Datei zum Navigieren mit Navigations-Apps.
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