Beschreibung
Wir wandern gleich beim Parkplatz den breiten Weg hangaufwärts, Richtung Agriturismo und umkreisen so den Hügel, bis wir schliesslich nach ca. einer halben Stunde beim Agriturismo ankommen. Zwischendurch erhaschen wir einen Blick auf den Comersee. Vor dem Eingangstor zum Gelände, steigen wir rechterhand steil den Hang hinauf. Nach einem etwas mühseligen Aufstieg direkt in der Falllinie, erreichen wir schliesslich unseren ersten Gipfel, den Monte Pasquella, welcher uns gleich mit einer wunderbaren Aussicht auf die Berge und den Comersee belohnt. Ab hier geht es in stetigem Auf und Ab über offenes, begrastes Gelände von Hügel zu Hügel, immer der Krete entlang.
Der nächste Gipfel hat keinen Namen, sondern nur die Bezeichnung 1363m. Der darauf folgende heisst Monte Sertore und ist mit einem winzigen, schmucken Gipfelkreuz bestückt. Nun wandern wir wieder bergabwärts zum Joch Bocchetta di Pigra und dann gleich weiter zum höchsten Hügel unserer heutigen Wanderung, dem Monte Costone, der eigentlich aus zwei Gipfeln und einem kleinen Joch besteht. Im Joch steht eine Picknickbank mit Tisch. Wir besteigen noch den zweiten Gipfel des Monte Costone und machen hier oben unsere Mittagspause mit Sicht auf den Comersee.
Gut gestärkt wandern wir nun ein Stück hangabwärts und treffen auf ein grosses Kreuz, welches wir eigentlich eher auf einem der Gipfel erwartet hätten. Kurz danach erreichen wir die Alpe di Colonno mit Einkehrmöglichkeit im gleichnamigen Rifugio. Nach der Grösse des Parkplatzes zu urteilen, muss das Rifugio während der Saison ziemlich beliebt sein. Wir überqueren den Parkplatz und machen auf einem Fels beim Grashügel jenseits des Parkplatzes nochmals eine kurze Pause.
Nun machen wir uns wieder auf den Rückweg, indem wir ein Stück der Fahrstrasse folgen und nach ca. 15 Minuten bei einem umgeknickten Metallpfosten mit weiss-lila-weisser Wegmarkierung, steil in den Wald nach rechts abbiegen. Der Rückweg führt uns nun zuerst durch lichten Birkenwald und dann vornehmlich durch Buchenwald. Er ist zwar bequemer als der Hinweg, aber auch deutlich unattraktiver. Wer noch genügend Zeit und Energie hat, kann nach einem Stück im Wald die Abzweigung nach rechts nehmen und wieder zur Bocchetta di Pigra aufsteigen und von dort den Hinweg auch als Rückweg nutzen. So gibt es nochmals ein wenig Kretenfeeling. Der Rückweg verlängert sich dadurch aber um ca. eine Stunde. Wir nehmen den bequemeren Weg, welcher schliesslich in einer Quartierstrasse endet. Wir folgen der Strasse rechtshaltend bergaufwärts, bis wir dann wieder unseren Parkplatz erreichen.

























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